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Oper: Die Sennenpuppe

Bläserphilharmonie Mozarteum Salzburg
Musikalische Leitung: Hansjörg Angerer
Libretto: Alois Schöpf
Regie und Bühnenbild: Erich Hörtnagl

 

DARSTELLER:
Puppe: Gotho Griesmeier, Sopran
Junge: Daniel Johannsen, Tenor
Hirte: Matthias Helm, Bariton
Bauer: Martin Achrainer, Bass

HANDLUNG:
Drei Sennen fühlen sich auf ihrer Alm einsam und beschließen, eine weibliche Puppe zu schnitzen. Womit sie allerdings nicht gerechnet haben: Die Puppe erwacht zum Leben. Nachdem sie dem Trio einen Sommer lang zu Diensten war, ist die Puppe von der Idee, auf der Alm zurückgelassen zu werden, alles andere als begeistert.

„Die Bläserphilharmonie Mozarteum Salzburg bewährt sich unter Hansjörg Angerers kundiger Leitung als Opernorchester“ (Drehpunktkultur, Oktober 2009)

Eine völlig neue Art von Oper präsentierte die Bläserphilharmonie Mozarteum Salzburg unter der Leitung ihres Chefdirigenten Hansjörg Angerer bei der viel bejubelten Uraufführung im Sommer 2008 im Rahmen der Gmundner Festwochen sowie in Salzburg und Wels 2009 und am Tiroler Landestheater Innsbruck 2011.

„Die Sennenpuppe“ von Ernst Ludwig Leitner ist nicht nur die Vertonung einer der interessantesten und berühmtesten Sagen des Alpenraums, sondern zugleich die erste Oper mit symphonischer Bläserbesetzung. Autor ist der Schriftsteller und Journalist Alois Schöpf, für die Regie zeichnete der bekannte Film- und Theaterregisseur Erich Hörtnagl verantwortlich.

Ein besonderer Stoff, dargeboten von nicht nur stimmlich ausgezeichneten, sondern auch komödiantisch begabten Sängern, trifft auf ein renommiertes, international besetztes Orchester – dementsprechend euphorisch und vielschichtig äußerten sich die Kulturkritiker über die dreiaktige Oper mit ihrer „ebenso poetischen wie kraftvollen Theatersprache“ (Drehpunktkultur). Vom „Geschlechterkampf auf der Opernbühne“ über die „Rache der Holzpuppe“ bis zum „Psychothriller“ reichten die Rezensions-Titel nach der Premiere.

Musikalisch wechseln sich bei Komponist Ernst Ludwig Leitner gefühlvolle Klänge mit dramatischen Aufschwüngen ab. Die Volksliedmotive werden zitiert, liebevoll verwandelt und kunstvoll variiert. Das bläserdominierte Orchester passt wunderbar zur sinnlichen und rauen Alpenwelt, die Instrumentierung ist phantasievoll und atmosphärisch.

Der in Wels geborene Komponist, Organist und Mozarteum-Professor Ernst Ludwig Leitner wurde im November 2010 mit dem Großen Kulturpreis des Landes Oberösterreich (Anton-Bruckner-Preis) ausgezeichnet – der höchstdotierten Auszeichnung des Bundeslandes. Sein kompositorisches Werk umfasst fast alle Gattungen bis hin zu mehreren Opern. Er schreibt komplexe Musik, die aber dennoch in jeder Phase gut hörbar und verständlich bleibt. Musik von Ernst Ludwig Leitner wurde unter anderem im Großen Festspielhaus Salzburg, im Brucknerhaus Linz, im Musikverein und Konzerthaus in Wien, beim Carinthischen Sommer sowie in München, Berlin, Zürich, London, Paris und bei den Tiroler Festspielen in Erl aufgeführt.