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Instrumentationen für Bläsersymphonik

 

Albert Schwarzmann, 1968 in Innsbruck geboren, absolvierte Studien für Horn und Dirigieren. Seit 2006 lehrt er an der Universität Mozarteum Salzburg das Fach Blasorchesterleitung und leitet eine Studienklasse in deren 2008 etablierten Masterstudium Blasorchesterleitung.

In jahrelanger intensiver Beschäftigung mit symphonischer Bläsermusik hat Albert Schwarzmann bisher mehr als 150 Werke für Bläsersymphonik arrangiert. Grundlage seiner Instrumentation sind weniger die traditionellen Blasmusikschemata, sondern viel mehr die Bläser(kammer)musik und die Bläserbehandlung der großen Symphoniker von der Klassik bis Richard Strauss. In seinen bläsersymphonischen Arrangements genießt der künstlerische Aspekt von Orchestersatz und Instrumentation absolute Priorität. Jeglicher Schematismus, der die Kreativität bei der Klangmalerei eindämmen könnte, wird von ihm tunlichst vermieden. So entsteht mit immer wieder leicht variierenden Besetzungen ein der jeweiligen Musik angepasster Klangfarbenreichtum bei großer Transparenz, wie er sonst im Symphonieorchester vorgefunden wird. Schwarzmann bewegt sich mit seinen Klangvorstellungen stilsicher in verschiedenen Epochen und arrangierte verschiedenste Werke von Mozart, Rossini, Dvořák, Mussorgski, Johann Strauss und Zeitgenossen, dem Tiroler Blasmusikkomponisten Sepp Tanzer, Zeitgenössisches von Werner Pirchner bis hin zu Filmmusiken von Nino Rota. Dabei geht er von den unterschiedlichsten Originalbesetzungen aus: Neben variabel besetzen Symphonieorchesterwerken verwandelt er Kompositionen für Streicher, Klavier, gemischte Ensemblemusik und Blasmusik in bläsersymphonische Arrangements. 

Eine ganze Reihe von Schwarzmanns Neufassungen für Bläsersymphonik, welche in der Fachwelt große Anerkennung hervorriefen, sind auf zahlreichen CD-Aufnahmen mit der Bläserphilharmonie Mozarteum Salzburg dokumentiert. Auch wenn diese Arbeiten für die Möglichkeiten der Bläserphilharmonie Mozarteum Salzburg maßgeschneidert sind, wurde damit auch praktikable neue Literatur für gut besetzte Blasorchester geschaffen. 

 Hansjörg Angerer

 

Albert Schwarzmann

Albert Schwarzmann wurde 1968 in Innsbruck geboren und erhielt im Alter von zehn Jahren ersten Instrumentalunterricht. Nach der Matura studierte er zunächst einige Jahre Jus und Betriebswirtschaft, arbeitete im elterlichen Betrieb mit und entschied sich erst relativ kurz vor Abschluss seines Studiums, den Beruf des Musikers zu ergreifen. Er begann sodann ein Hornstudium am Tiroler Landeskonservatorium in Innsbruck, welches er mit Konzert- und Lehrdiplom mit Auszeichnung absolvierte. 2002 schloss er ebenfalls mit Auszeichnung ein Studium für Orchesterdirigieren am Tiroler Landeskonservatorium bei Prof. Edgar Seipenbusch ab. Danach folgten Meisterkurse bei Prof. Jan Schröder (Naturhorn)  und Prof. Gustav Kuhn (Dirigieren) sowie die Absolvierung eines Masterstudiums Horn an der Universität Mozarteum Salzburg bei Univ. Prof. Hansjörg Angerer. Albert Schwarzmann spielt als Hornist in verschiedenen Ensembles, unterrichtet Horn im Tiroler Musikschulwerk, zudem ist er seit 2001 Kapellmeister des Musikvereins Zirl und dirigiert symphonische Blasorchester, Symphonieorchester und Jugendorchester an Musikschulen. Seit 2006 lehrt er an der Universität Mozarteum Salzburg das Fach Blasorchesterleitung und leitet eine Studienklasse in deren 2008 etablierten Masterstudium Blasorchesterleitung.
Bekannt wurde Albert Schwarzmann vor allem als Arrangeur für Bläsersymphonik. Zahlreiche seiner Arbeiten entstanden für die Bläserphilharmonie Mozarteum Salzburg, die er auch bereits als Gastdirigent leitete, und sind in einer Reihe viel beachteter CD-Einspielungen dokumentiert (www.blaeserphilharmonie-mozarteum.at). Rund 200 Arrangements und Kompositionen für verschiedenste Formationen hat Albert Schwarzmann bisher geschaffen, zuletzt konnte er mit seinen Arbeiten auch die internationale Brassband-Szene begeistern.