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NEUJAHRSKONZERT 2015

6. Jänner 2015, 11.00 Uhr, Großes Festspielhaus, Salzburg

„Wien trifft London”

Bläserphilharmonie Mozarteum Salzburg
Solist: Benjamin Schmid, Violine
Dirigent: Hansjörg Angerer

Mit dem Neujahrskonzert 2015 setzt die international renommierte Bläserphilharmonie Mozarteum Salzburg unter Chefdirigent Hansjörg Angerer die Tradition ihrer viel umjubelten Neujahrskonzerte im Großen Festspielhaus fort - als musikalische Entdeckungsreise unter dem Motto „Wien trifft London“.

Ausgangspunkt der Reise ist Österreich und damit natürlich Wien, gemäß der Johann-Strauss-Polka „S’gibt nur a Kaiserstadt, s’gibt nur a Wien“. Doch die Genies der Strauss-Dynastie brachten die klassische Wiener Unterhaltungsmusik aus der „Kaiserstadt“ in alle Welt. Dabei konzertierte der „Walzerkönig“ Johann Strauss Sohn, den man eher mit Triumphen in Paris oder der „Neuen Welt“ verbindet, auch in London mit riesigem Erfolg und brachte einen wunderschönen Walzer mit: „Erinnerungen an Covent Garden“ - heute bekannt für eines der berühmtesten Opernhäuser der Welt. Zuvor hatte schon Johann Strauss Vater – erstmals zu den Krönungsfeierlichkeiten Queen Victorias in London zu Gast - einen effektvollen „March of the Royal Horse Guards“ geschrieben.

Weithin bekannte Kompositionen wie die spritzigen Ouvertüren und Märsche des Altösterreichers Franz von Suppé („Fatinitza-Marsch“) eroberten auch den angelsächsischen Raum, ebenso wie die Tänze des letzten k. u. k. Hofballmusikdirektors Carl Michael Ziehrer. Weltweit gefeiert, besonders auch in London, wurde der Wiener Geiger und Komponist Fritz Kreisler. Sein Violinkonzert, das Niccoló Paganinis Brillanz und Belcanto mit dem Wiener Charme verbindet, wird vom Salzburger Stargeiger Benjamin Schmid, dem prominenten Solisten des diesjährigen Neujahrskonzertes, interpretiert.

Nach englischen Souvenirs von Johann Strauss Vater und Sohn sowie exquisiten Perlen der Wiener Musik sind im Neujahrskonzert 2015 imposante Werke aus Großbritannien zu erleben, darunter „Die Planeten“ von Gustav Holst oder der Marsch „Pomp and Circumstance“ von Edward Elgar. Dazwischen erklingen Kostbarkeiten wie Elgars poesievolle Violinromanze „Salut d’Amour“, die dem hierzulande viel zu selten gepflegten Bereich der großen britischen Spätromantik zuzurechnen sind.

Walzer und Marsch finden sich natürlich auch in der britischen Musik. Aber ebenso beeinflusst der mitreißende Nationaltanz „Jig“ die Musik auf den Inseln mit ihrer keltischen Vergangenheit, deren Zauber nicht nur im berühmten „Greensleeves“ wundersam wirkt. Zwei Meister der britischen Musik sind Ralph Vaughan Williams und William Walton, deren gloriose, wahrhaft „royale“ Werke nicht nur bei den britischen Krönungsfeierlichkeiten erklingen, sondern auf einzigartige Weise das britische Empire widerspiegeln.

Wien trifft London,
der Big Ben grüßt den Stephansdom!