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Neujahrskonzert 2018

6. Jänner 2018, 11.00 Uhr, Großes Festspielhaus, Salzburg

„Durch die Wälder, durch die Auen”

Bläserphilharmonie Mozarteum Salzburg
Salzburger Bachchor
Dirigent: Hansjörg Angerer

Die Bläserphilharmonie Mozarteum Salzburg wird zum Auftakt des Jahres 2018 unter der Leitung ihres Chefdirigenten Hansjörg Angerer beim traditionellen Neujahrskonzert am 6. Jänner im Großen Festspielhaus Salzburg zur Jagd blasen und großartige Naturromantik zum Klingen bringen.

Wer musikalisch „durch die Wälder, durch die Auen“ streift, gelangt bald in romantische Jagdreviere. Diese Worte aus Webers Oper „Der Freischütz“ werden zum Leitgedanken für das Salzburger Neujahrskonzert 2018. Die Bläserphilharmonie, welche sich aus hochkarätigen Musikerinnen und Musikern führender Symphonieorchester, wie etwa Berliner Philharmoniker, Bayerisches Staatsorchester, Münchner Philharmoniker, Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin und Sächsische Staatskapelle Dresden zusammensetzt, streift durch die schönsten Jagd-, Naturund Waldmusiken des 19. Jahrhunderts, zu denen sich jeder der großen Komponisten der Romantik inspirieren ließ.
„Seit der Urzeit ist die Jagd eng mit Musik verbunden“, weist Hansjörg Angerer auf mythologische Ursprünge hin: auf die Göttin Diana, die das Jagdhorn führt, oder auf die Sage von Oberon, in welcher das Horn Hüons Wunder wirkt. In Verbindung mit einem Männerchor, historischen Parforcehörnern und der Bläserphilharmonie wird zum Jahreswechsel ein stimmungsvoller Klangraum geschaffen: Zum Wald wird hier der Konzertsaal – und zum Ort romantischer musikalischer Erlebnisse, etwa in Peter von Winters „Laut tönet durch Berg und Tal“ oder Robert Schumanns märchenhafter Musik.
Nach Frankreich führt ein weiterer musikalischer Jagdausfl ug: In „La Chasse“ aus Adolphe Adams romantischem Ballett „Giselle“ schaffen die Parforcehörner gemeinsam mit der Bläserphilharmonie ein naturromantisches Klangerlebnis. „Die Tale dampfen, die Höhen glühn“ – Der Jägerchor aus „Euryanthe“ darf im Neujahrskonzert 2018 ebenso wenig fehlen wie sein Pendant aus dem „Freischütz“: Was gleicht wohl auf Erden dem Jägervergnügen?
Unter wesentlich weniger unheimlichen Umständen als die Jägerburschen im „Freischütz“ goss Johann Strauss in einem Wiener Sommer „Freikugeln“, wie er eine Polka titulierte. Mit einem weiteren Strauss-Meisterwerk („Im Krapfenwald’l“) führt die Bläserphilharmonie wahlweise in den Pawlowsker Wald nahe St. Petersburg oder den Wiener Wald.
Der finnische Komponist Jean Sibelius ließ sich zu seinen Natur-, Wald- und Mythenmusiken bevorzugt von Volksmusik aus den waldigen Weiten Kareliens inspirieren. Seine Lust auf die Komposition von Orchestermusik ist aber in seiner Studentenzeit in Wien erwacht, wo er besonders unter dem Eindruck von Anton Bruckners Musik seine ersten symphonischen Werke konzipierte. Die Bläserphilharmonie spannt den Bogen von Sibelius zu Bruckner und wird auch eine der berühmtesten Jagdmusiken aus österreichischen Gefilden darbieten, das Scherzo aus Bruckners „Romantischer Symphonie“ (Nr. 4). Wenn unmittelbar darauf der „Kaiserwalzer“ erklingen wird, so hat es damit seine Richtigkeit, war doch Kaiser Franz Joseph I. jahrzehntelang auch oberster Jagdherr Österreichs.

Johann Strauss

 

Reitermarsch

Freikugeln, Polka schnell

Carl Maria von Weber

 

„Die Tale dampfen, die Höhen glühn“. Jägerchor aus „Euryanthe“

Ouvertüre aus „Der Freischütz“

Robert Schumann

 

„Bist du im Wald gewandelt“ aus „Der Rose Pilgerfahrt“

Karl Komzák

 

Ouvertüre zur Volksoper „Edelweiß“

Johann Strauss

 

Im Krapfenwald‘l, Polka française

Peter von Winter

 

„Laut tönet durch Berg und Tal der schmetternde Hörnerschall“ aus der Oper „Calypso“

Adolphe Adam

 

„La Chasse“ aus „Giselle“

Johann Strauss

 

Mutig voran! Polka schnell

Carl Maria von Weber

 

„Was gleicht wohl auf Erden dem Jägervergnügen?“. Jägerchor aus „Der Freischütz“

Anton Bruckner

 

Jagd-Scherzo aus der Symphonie Nr. 4

Johann Strauss

 

Kaiser-Walzer

Josef Strauss

 

Winterlust, Polka

Die Libelle, Polka Mazur

Johann Strauss

 

Unter Donner und Blitz, Polka schnell

Jean Sibelius

 

Jean Sibelius „Alla Marcia“ aus der „Karelia-Suite“

Johann Strauss

 

Auf der Jagd, Polka schnell