Die Macht des Schicksals

Die Macht des Schicksals
Musikalisch wohl untrennbar mit Verdis gleichnamiger Oper verbunden, ist die „Macht des Schicksals“ natürlich in nahezu jedemOpernstoff von Bedeutung aber ebenso in der oft programmatischen Symphonik der Romantik. Dem Schicksalhaften spürt die Bläserphilharmonie Mozarteum Salzburg gemeinsam mit Chefdirigent Hansjörg Angerer in einem einzigartigen Programm nach, das uns von Liszts „Les Préludes“ (vom Nationalsozialismus als Siegesfanfare missbraucht) über das Concertino op. 4 – mit dem herausragenden Posaunisten Dany Bonvin als Solisten – des zu seiner Zeit als „Posaunengott“ gefeierten und heute in Vergessenheit geratenen Ferdinand David sowie die Ouvertüre zu Verdis „La forza del destino“ bis zu Wagners epischen Dramen um Macht und Liebe führt.

FRANZ LISZT (1811–1886)
(1) „Les Préludes“, Symphonische Dichtung Nr. 3
FERDINAND DAVID (1810–1873)
Concertino für Posaune und Orchester op. 4
(2) Allegro maestoso
(3) Andante, Marcia funébre
(4) Allegro maestoso
GIUSEPPE VERDI (1813–1901)
(5) Ouvertüre zur Oper „La forza del destino“
RICHARD WAGNER (1813–1883)
Aus der Oper „Götterdämmerung“
(6) Siegfrieds Rheinfahrt
(7) Trauermusik beim Tode Siegfrieds
(8) Ouvertüre zur Oper „Rienzi“
(9) Vorspiel 3. Aufzug aus der Romantischen Oper „Lohengrin“

Dany Bonvin, Posaune
Dirigent: Hansjörg Angerer