For Fritz

Die Bläserphilharmonie Mozarteum Salzburg unter ihrem Chefdirigenten Hansjörg Angerer widmet sich gemeinsam mit dem Stargeiger Benjamin Schmid – selbst gefragter Grenzgänger zwischen Klassik und Jazz – Friedrich Guldas genialem Konzert für Violoncello und Blasorchester, hier erstmals in einer Fassung für Violine eingespielt. Popmusik, Jodlerthemen, Weisenbläser aus dem Salzkammergut oder die Blasmusik am Kirtag treffen dabei auf Swing, Funk und Free-Jazz-Anleihen. Diesem mitreißenden Stück wird Fritz Kreislers „Concerto in One Movement“ gegenübergestellt. Das Concerto – es galt lange als verschollen und wurde erst von Benjamin Schmid wiederentdeckt – stellt eine Bearbeitung von Paganinis Vio linkonzert Nr. 1 dar, dessen außerordentliche Virtuosität effektvoll in die Spätromantik übertragen wurde.

FRIEDRICH GULDA (1930–2000)
Konzert für Violoncello und Blasorchester in der Fassung für Violine1
(1) 1. Satz Ouverture
(2) 2. Satz Idylle
(3) 3. Satz Cadenza
(4) 4. Satz Menuett
(5) 5. Satz Finale alla marcia
FRITZ KREISLER (1875–1962)
(6) Concerto in One Movement nach Niccolò Paganinis Violinkonzert in D-Dur op. 6
BENJAMIN SCHMID (*1968)
(7) For Fritz for Violin Solo (Fritz Kreisler und Friedrich Gulda zugeeignet)

Benjamin Schmid, Violine
Dirigent: Hansjörg Angerer

1 Transkription für Violine von Selim Giray, eingerichtet von Fritz Gearhart.
In der Fassung von Benjamin Schmid. © Copyright by PAPAGENO Buch- und Musikalienverlag und Bühnenvertriebs Ges.m.b.H., 1160 Vienna, Austria.