Märsche, Märsche, Märsche

Der Marsch ist wohl die am häufigsten komponierte musikalische Form der Instrumentalmusik und wahrscheinlich auch deren populärste, und so widmet sich ihm in gekonnter Weise auch die Bläserphilharmonie Mozarteum Salzburg – denn insbesondere die Musik für Bläser wäre ohne Märsche in ihrem Gesamtrepertoire de facto undenkbar. Der Rhythmus des Marsches hat Komponisten aller Zeiten und Länder zu Kompositionen angeregt, so finden sich hier nicht nur Werke aus der Zeit der österreichisch-ungarischen Monarchie, sondern auch Schostakowitsch – der die Wiener Musik liebte – griff den Marsch in seiner Jazz-Suite Nr. 2 auf und bekannte Filmkomponisten wie etwa John Williams (für Spielbergs „Indiana Jones – Raiders of the Lost Ark“) oder Nino Rota (in Zeffirellis „8 ½“) verarbeiteten ihn in einprägsamen Melodien.

JAROSLAV LABSKÝ (1875–1949)
(1) „Olympiade“, Marsch
JULIUS FUCˇ ÍK (1872–1916)
(2) „Einzug der Gladiatoren“, Marsch op. 68
RUDOLF ACHLEITNER (1864–1909)
(3) Seyffertitz-Marsch
CARL MICHAEL ZIEHRER (1843–1922)
(4) Freiherr von Schönfeld-Marsch op. 422
SEPP TANZER (1907–1983)
(5) „Olympioniken“, Marsch
JULIUS FUČÍK
(6) Florentiner-Marsch op. 214
HANS SCHMID (1893–1987)
(7) Rainer-Marsch op. 21
VÁCLAV VACˇ KARˇ (1881–1954)
(8) „Probuzení“, Marsch
JOHANN STRAUSS SOHN (1825–1899)
(9) Fürst Bariatinsky-Marsch op. 212
(10) Russischer Marsch op. 426
KARL KOMZÁK JUN. (1850–1905)
(11) Barataria-Marsch op. 106
JOHANN STRAUSS SOHN
(12) Kaiser Franz Joseph I. Rettungs-Jubel-Marsch op.126
(13) Reitermarsch op. 428
(14) Festmarsch op. 452
(15) Russische Marsch-Fantasie op. 353
DMITRI SCHOSTAKOWITSCH (1906–1975)
(16) Marsch aus der Jazz-Suite Nr. 2
JOHN WILLIAMS (*1932)
(17) Raiders March, Titelmusik zum Film
„Indiana Jones – Raiders of the Lost Ark“
NINO ROTA (1911–1979)
(18) „La passerella di addio“, Titelmusik zum Film „8 ½“
ERIC COATES (1886–1957)
(19) The Dam Busters March,
Titelmusik zum Film „The Dam Busters“
JOHANN STRAUSS VATER (1804–1849)
(20) Radetzky-Marsch op. 228

Dirigenten:
Hansjörg Angerer (1, 2, 5–20)
Albert Schwarzmann (3, 4)