Neue Bläsersymphonik aus Tirol

Neue Bläsersymphonik aus Tirol
Die Bläserphilharmonie Mozarteum Salzburg unter Chefdirigent Hansjörg Angerer realisierte das ambitionierte Projekt, Werke zweier bekannter Tiroler Komponisten in ein neues bläsersymphonisches Gewand zu kleiden. Auf der einen Seite steht Sepp Tanzer, Ikone der traditionsverbundenen Tiroler Blasmusik, ihm gegenüber der gefeierte zeitgenössische Komponist Werner Pirchner. So spiegelt etwa Tanzers wohl bedeutendste Komposition aus dem Jahr 1952, „Tirol 1809“, mit seiner spätromantischen Tonsprache und Zitaten historischen Liedguts das romantisierte Geschichtsbild der Tiroler Freiheitskämpfe der damaligen Zeit wider. Pirchner verband hingegen in seinen Werken Volksmusik, Jazz und E-Musik zu einem unverwechselbaren Stil, der u. a. durch seine für den Andreas-Hofer-Film Xaver Schwarzenbergs (Drehbuch: Felix Mitterer) als Filmmusik verwendeten „Chorälen“ einem breiteren Publikum bekannt wurde.

SEPP TANZER (1907–1983)
(1) Prelude
(2) „Klingendes Land“, Ouvertüre
„Tirol 1809“, Suite in 3 Sätzen
(3) Aufstand
(4) Kampf am Berg Isel
(5) Sieg
(6) „Sagen aus Alt-Insprugg“, Walzer
(7) „Olympioniken“, Marsch
WERNER PIRCHNER (1940–2001)
Choräle PWV 85
(8) Moll und Dur – ein Stück Natur?
(9) Abschied?
(10) Zweimal Drei Takte?
„Birthday Music“ PWV 80c
(11) Geburtstags-Alleluja?
(12) Oder so?
(13) Kinderlied in G
(14) Uu – Ee – Aa … Iii – Üü?
(15) Weihnachten, Ostern & Montag früh?
(16) Kinderleicht …?
(17) Vom Licht …

Dirigent: Hansjörg Angerer