Klang der Donaumonarchie

Premierenkonzert
Die Gründung der Bläserphilharmonie Mozarteum Salzburg erfolgte mit der wesentlichen Zielsetzung, diesen Klangkörper durch die Aufführung von Originalkompositionen ebenso wie von speziellen bläsersymphonischen Instrumentationen gleichwertig neben klassischen Symphonieorchestern zu positionieren. Gemäß dieser Prämisse erklangen beim Premierenkonzert 2002 unter der Leitung von Chefdirigent Hansjörg Angerer neben Strauss‘ „Wiener Philharmoniker Fanfare“, Guldas von Jazzrhythmen bis zu traditionellem Blaskapellenduktus reichendes Konzert für Violoncello und Blasorchester – mit dem herausragenden Cellisten Clemens Hagen als Solisten –, eine Auftragskomposition des österreichischen Komponisten Ernst Ludwig Leitner – mit dem jungen Starperkussionisten Martin Grubinger an der Marimba – sowie Pirchners „Birthday Music“ in einer Fassung für Bläsersymphonik.

RICHARD STRAUSS (1864–1949)
(1) Wiener Philharmoniker Fanfare
FRIEDRICH GULDA (1930–2000)
Konzert für Violoncello und Blasorchester
(2) Ouvertüre
(3) Idylle
(4) Cadenza
(5) Menuett
(6) Finale alla marcia
ERNST LUDWIG LEITNER (*1943)
(7) „Match and Sketch“ for Wind and Percussion
WERNER PIRCHNER (1940–2001)
„Birthday Music“ PWV 80c
(8) Geburtstags-Alleluja?
(9) Oder so?
(10) Kinderlied in G
(11) Uu – Ee – Aa … Iii – Üü?
(12) Weihnachten, Ostern & Montag früh?
(13) Kinderleicht …?
(14) Vom Licht …

Clemens Hagen, Violoncello
Martin Grubinger, Marimbaphon
Dirigent: Hansjörg Angerer